ENERGIE: Endspiel um die Kohle

Wie stark kann der Kohleausstieg beschleunigt werden, ohne die Energiewende aufs Spiel zu setzen?

Charlotte Loreck (Öko-Institut, Berlin), Ernst Goldbeck (bis 2003 Betriebsrat Zeche Ibbenbüren), Eva Bulling-Schröter (energiepolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE.), Tadzio Müller (Rosa-Luxemburg-Stiftung) und Uwe Witt (Referent für Energiepolitik der Bundestagsfraktion DIE LINKE.)

Um das 1,5-Grad-Ziel einzuhalten, muss die Energiewende drastisch beschleunigt werden. Eigentlich wäre in Deutschland dafür ein Kohleausstieg spätestens bis zum Jahr 2025 notwendig. Also nicht erst 2035 müsste der letzte Meiler vom Netz, wie es Umweltverbände oder DIE LINKE fordern. Doch um wie viel schneller lässt sich das Energiesystem technisch und sozial realistisch umstellen? Droht ab einem bestimmten Punkt vielleicht auch die Gefahr des Scheiterns des Gesamtprojektes? Etwa weil ein zu strammes Tempo Energiesystem, Finanzen oder Akzeptanz überfordern könnten? Und andersherum: Darf eine Klimagerechtigkeitsbewegung überhaupt über solche technisch-sozialen Kippunkte nachdenken, wo doch die im Klimasystem an die Tür klopfen?

  • Samstag, 28.01.17 von 14:45 bis 16:30 Uhr

 

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